Bauen im Bestand ist eine Herausforderung .
Es handelt sich um einen Spagat zwischen ökonomischen Notwendigkeiten und wünschenswertem.

Das Haus in der Detlev-Bremer-Strasse 44 war ein wenig heruntergekommen. Der letzte Farbanstrich war weit länger als 25 Jahre her. Die Fassade über dem Hochparterre war mit Klinkerriemchen vorgesetzt.
Die Sanierung im Jahre 2003 führte zu einem Dachausbau. Dort beefinden sich nun 2 komfortable Wohnungen mit Westbalkon . Die Fassade und das Dach wurden gedämmt. Nun verbraucht das Gebäude nur noch ca. 40 % der Heizenergie als vor der Maßnahme. Für die Bewohner hat sich dies gerechnet, denn trotz der Mieterhöhung für Modernisierung sind die Heizkosten unterproportional gestiegen. Die Abhängigkeit von der Gaspreisentwicklung ist enorm gesenkt worden. Ebenfalls wurde eine Zentrale Heizungsanlage eingebaut. Hierdurch brauchen die Mieter nun keinen eigenen Gasanschluss für eine Gastherme mehr. Die Kosten für den Schornsteinfeger fallen nun auch für die Wohnungen weg. Gleichzeitig wäre die Baumaßnahme ohne eine Mieterhöhung damals nicht finanzierbar gewesen.
Zusätzlich wird das Gebäude mit 2 hocheffizienten Blockheizkraftwerken beheizt und zum Teil mit Strom versorgt.


Das Haus in der Eddeelbüttelstrasse 1 sieht gepflegt und ordentlich aus. Eine energetische Sanierung wurde trotzdem vorgenommen. Auch in einfachen Wohnlagen kann sich eine energetische Sanierung lohnen, denn für die Mieter zählt die Miethöhe insgesamt und nicht die Kostenaufteilung zwischen Nettomiete und Betriebs- bzw. Heizkosten.

So sieht das Gebäude nach der energetischen Sanierung aus.



Das ist die Strassenecke Simon-von-Utrecht-Strasse 89 / Hein-Hoyer-Strasse 23.
Links auf dem Bild ist die historische Fassade der Hein-Hoyer-Strasse 23 zu sehen und das Eckgebäude ist die Simon-von-utrecht-Strasse 89. Direkt in die Strassenecke sind im 2. Weltkrieg zwei Bomben eingeschlagen. Der Wiederaufbau des Gebäudes führte zu diesem noch im Jahre 2009 zu sehenden Strassenbild.
Historisch interessierte können das Gebäude im ursprünglichen Zustand mit einen Turm auf der Ecke im Museum für Hamburgische Geschichte sehen. Die vielbefahrene Einbahnstrasse Simon-von-Utrecht-Strasse war damals noch eine Sackgasse und hieß Eckernförder Strasse.


Gebäudesanierung für Ambitionierte

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