Gebäudesanierung Eckgebäude
Hein -Hoyer-Strasse 23 / Simon-von-Utrecht-Strasse 89


Meine aktuelle Baustelle und die mietrechtliche Auseinandersetzung um die Gebäudesanierung ist so spannend und bewegend für mich, dass ich das erlebte hier aufschreibe. Was ich seit vielen Jahren versucht, aber nie geschafft habe ist mir nun gelungen. Die Auseinandersetzung um die Gebäudesanierung hat mich 6 KG abnehmen lassen. Hoffentlich kann ich das Gewicht nun halten?
Vielen Dank an alle Beteiligten.

Die Geschichte:
Sommer 2009

Das ist das gute Stück , um das sich die Geschichte dreht.
Ein Eckhaus im beliebten Stadtteil Hamburg - St. Pauli.
Im Stadtteil wurden schon sehr viele Gebäude saniert und der Stadtteil hat sich in den letzten Jahren enorm verändert.

Dieses Gebäude stand zum Verkauf und was für ein Zufall - Ich war der Käufer. Nun hatte ich über Nacht etliche Wohnungen und 2 Gewerbeflächen mehr in der Verwaltung.
Nach der Kaufabwicklung galt meine Mühe nun einen Eindruck vom Gebäude und deren Bewohner zu bekommen.
Also studierte ich die Mieterakten und zeigte ein wenig Präsens im Haus, um mich zufällig im Treppenhaus freundlich und persönlich einigen Mietern vorzustellen.

Der Zustand des Gebäudes war auf jedenfall verbesserungswürdig und im Hinblick auf die Vorgaben der Energieeinsparverordnung auch dringend notwendig.
Ich war voller Tatendrang und wollte gerne handeln. Der Architekt meines Vertrauens und ich hatten nun schon länger kein gemeinsames größeres Bauprojekt bearbeitet.

Und los ging die gemeinsame Planung der Maßnahmen und der Kosten, um ein Sanierungskonzept zu erstellen.

In der Planungsphase kam uns das Konjunkturprogramm der Bundesregierung in die Quere. Nun hieß von heute auf morgen, dass wenn ich zur Strasse hin Schallschutzfenster für das Gebäude installiere, dann wird ein beachtlicher Teil der Investition von der Hamburger Wohnungsbaukredtianstalt gefördert. Das Geschenk mehne ich doch gerne mit. Also ran an die Fensterplanung und Bearbeitung der Formulare um den Förderrichtlinien zu entsprechen. Das ich mal Nutznießer von so einer Konjunkturmaßnahme werden soll war was neues für mich. Die Maßnahme wurde im Oktober bei den Mietern vorangekündigt und im Januar/Februar umgesetzt. Aufgrund der hohen Förderung des Staates waren die Kosten, die auf die Miete umzulegen wären eher gering. Eigentlich kein großer Aufreger, aber einige Mieter sahen das wohl anders. Die Idee, dass die Maßnahme die Wohnqualität erhöht, wurde zum Teil unter fadenscheinigen Argumenten versucht zu entkräften. Dies alles im Vorfeld des Einbaus, also ohne eine


weiterer Text folgt



Das ist die Strassenecke Simon-von-Utrecht-Strasse 89 / Hein-Hoyer-Strasse 23.
Links auf dem Bild ist die historische Fassade der Hein-Hoyer-Strasse 23 zu sehen und das Eckgebäude ist die Simon-von-utrecht-Strasse 89. Direkt in die Strassenecke sind im 2. Weltkrieg zwei Bomben eingeschlagen. Der Wiederaufbau des Gebäudes führte zu diesem noch im Jahre 2009 zu sehenden Strassenbild.
Historisch interessierte können das Gebäude im ursprünglichen Zustand mit einen Turm auf der Ecke im Museum für Hamburgische Geschichte sehen. Die vielbefahrene Einbahnstrasse Simon-von-Utrecht-Strasse war damals noch eine Sackgasse und hieß Eckernförder Strasse.




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